Stehende Ovation für Dieter Kemmler

Diplom- und Eröffnungsfeier des TDS Aarau

Die Mitarbeitenden des TDS Aarau übergaben Dieter und Elisabeth Kemmler eine Blume als symbolischen Dank für alle Fröhlichkeit und Wertschätzung, die sie ins Team brachten.

In einer vollen Stadtkirche feierte gestern Sonntag das TDS Aarau, HF Kirche und Soziales, dreierlei: Zum Abschluss ihres Studiums empfingen fünfzehn Studierende ihr Diplom in Sozialdiakonie. 25 neue Studierende wurden begrüsst und stellten sich vor. Der Dozent und Pfarrer Dr. Dieter Kemmler wurde von seinem Dienst am TDS Aarau nach vierzig Jahren geehrt und verabschiedet. Ihm wurde grosse Wertschätzung entgegengebracht. Heiner Studer, Präsident des TDS Aarau, würdigte seine Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Bescheidenheit, die Zuhörenden feierten ihn mit einer ausgedehnten stehenden Ovation.

Die Feier stand unter dem Motto Leuchtfeuer, welches auch in der Auswahl der Lieder zum Zuge kam. Die Band, zusammengesetzt aus Diplomierten, begleitete und sang Lieder über den Leuchtturm, die Lampe, das innere Licht und das Feuer – Symbole für Gott und sein Wort. „Was macht dich zu einem Leuchtfeuer?“ – diese Frage beantworteten kurz die 25 neuen Studierenden. „Das Potential in meinen Mitmenschen wecken“, „gemeinsam singen und musizieren“, „andere zum Lachen bringen“ – dies einige Antworten.  „Ihr seid eine feurige Klasse“, meinte Felix Studer, Konrektor des TDS Aarau. „Vor allem aber sei Gott euer Licht. Lebt im Licht, indem ihr euch gegenseitig Licht seid, im Lernen und im Leben.“

Freudenboten

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füsse des Freudenboten ...“ Dr. Paul Kleiner – ehemaliger Rektor des TDS Aarau – predigte über den Vers 7 aus Jesaja 52. Er rief den Diplomierten zu, Freudenboten und -botinnen zu sein und die gute Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus zu teilen, „wie ein Weckruf, weit herum hörbar. Wie ein Leuchtfeuer, sichtbar, einladend, orientierend: Es gibt Befreiung, es gibt ein Zuhause“. Er rief alle dazu auf, die Identität als Freudenboten anzunehmen: „Wenn Sie am Morgen aufstehen und Ihre Füsse den Boden berühren: Wie lieblich sind die Füsse des Freudenboten ...“

Vier Jahre haben die Diplomierten auf ein Ziel hingearbeitet – begleitet von Hochs und Tiefs. Nun stand die Übergabe der Diplome an. Sie wurden von warmem Applaus der Zuhörenden begleitet. Sechs Dozierende übergaben den neu Diplomierten einen persönlichen Zuspruch und einen Bibelvers mit auf den Weg. Dieter Kemmler schloss mit dem Wunsch, sie alle mögen sein wie ein Buch, in dem ihre Mitmenschen lesen können wie Gott ist: Barmherzig und gnädig.

Abschied von Dieter Kemmler nach 40 Jahren

Die Stadtkirche Aarau war bis auf den letzten Platz gefüllt – ganz bestimmt wollten viele der Gäste Dieter Kemmlers Verabschiedung nicht verpassen. Durch anerkennende und persönliche Worte von Heiner Studer, Präsident des TDS Aarau, wurde Dieters 40-jähriger Dienst am TDS Aarau gewürdigt. Drei Eigenschaften von Dieter wurden dabei hervorgehoben: Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Bescheidenheit. In den Dank eingeschlossen war auch Dieters Frau Elisabeth. Sie übernahm ebenfalls Aufgaben am TDS Aarau und stand unterstützend an Dieters Seite. Die ganze Familie war Teil der TDS-Gemeinschaft: Während vielen Jahren gingen Studierende bei ihnen ein und aus. Dieter Kemmler hat unzählige Studierende und Zuhörende in aller Welt mit seiner kompetenten und begeisternden Art, das Neue Testament zu lehren, beschenkt. Die stehende Ovation der Zuhörenden bezeugte dies. Die Mitarbeitenden des TDS Aarau überreichten Dieter und Elisabeth je eine Blume – ein symbolischer Dank für alle Wertschätzung und Fröhlichkeit, die sie ins Team brachten.


Mehr im nächsten meinTDS

Die in drei Wochen erscheinende Sondernummer des meinTDS enthält ausführliche Berichte und Interviews über und mit Dieter und Elisabeth Kemmler. Ebenfalls werden die neuen Studierenden portraitiert.

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